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Lukas R.A. Wilde
© Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Dr. Lukas R.A. Wilde ist akademischer Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Gakugei Universität Tokyo in den Fächern Theater- und Medienwissenschaften, Japanologie und Philosophie. Von 2013 bis 2016 war er Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seine Dissertation unter der Betreuung von Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach (Medienwissenschaft) und Prof. Dr. Klaus Antoni (Japanologie), veröffentlicht als Im Reich der Figuren (Halem Verlag), untersucht die japanische ‚Mangaisierung‘ öffentlicher Räume und die Implementierung von transmedialen ‚Figuren‘ (kyara) in funktionaler Kommunikation und wurde mit dem Roland-Faelske-Preis für die beste Dissertation im Bereich der Comic- und Animationsforschung 2018 ausgezeichnet.

Er ist Schatzmeister im Vorstand der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor), gemeinsam mit Véronique Sina Sprecher der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaften (GfM) und Mitglied des Redaktionsteams der wissenschaftlichen Zeitschrift Medienobservationen. Zudem ist er als Co-Organisator der Webcomic-Initiative Comic Solidarity und Mitinitiator des GINCO-Awards.

Zu Lukas R.A. Wildes Seite auf der Homepage der Universität Tübingen

Forschungsschwerpunkte:

Comic/Manga-Theorie und -Narratologie;
Transmediale Figurentheorie
Japanische Populärkultur;
Webcomics und Digitalisierung;
Intermedialitätsforschung und Medientheorie;
Bildsemiotiken; Diagrammatik;
Animation und Motion Capturing.